Soundcrasher's Philosophie des DJings

 

Philosophie des DJings

 

Soundcrasher DJ

- Name: John T. Jefferson

- geboren 1968

- sammelt seit 1982 Platten

- legte seit 1984 bei diversen Privatparties auf, ab 1987 in kleineren Clubs

- pausierte von 1991 bis 2008

- außerdem: ausgebildeter Tontechniker (beim Hörfunk [kein Internet-Radio!]) und Produzent von elektronischer Musik.

Soundcrasher DJ vs. DJ Soundcrasher: Auch wenn auf den meisten Flyern und Ankündigungen im Netz "DJ Soundcrasher" steht, so ist eigentlich "Soundcrasher DJ" korrekt, da es schon einen anderen "DJ Soundcrasher" gibt ... irgendwo anders in der Welt.

Der Name ist übrigens abgeleitet von meinem ersten Musikprojekt "Thesound Crash"; bei den ersten Veröffentlichungen nannte ich mich noch "Soundcrasher J.T.J."

Die erste Frage, die einem DJ gestellt wird, ist natürlich: "Wo legst du auf?" , die zweite: "Welche Musik legst du auf?".

Das "Wo?" kann ich schnell beantworten: zur Zeit nur im Shadow in Leverkusen, doch ich bin für andere Locations offen.

Schwieriger wird natürlich die Antwort auf die zweite Frage.

Meine Sammlung beinhaltet über 30 Jahre Wave-, Gothic- und EBM-Geschichte, wobei der Hauptaugenmerk auf der Elektronik liegt. Natürlich sind die aktuellen Club-Hits dabei, doch ich versuche auch ein Gleichgewicht zu der Historie der Szene zu schaffen, dazu gehören die Anfänge Anfang der 80er (z.b. Bauhaus, The Cure, Fad Gadget, The Sisters Of Mercy, ...), die Neuanfänge in den 90ern (Project Pitchfork, And One, Oomph, ...), die "intellektuellere" NDW (Fehlfarben, Grauzone, Ideal, ...) und die "Quereinsteiger" (Einzelne Songs von Bands, die eigentlich nicht zur Szene gehören). Aber natürlich gibt es nicht nur Elektronik, sondern auch Rock und Goth-Rock (Metallica, Nightwish, Rammstein, ...). Ich versuche also ein breites musikalisches Spektrum zu fahren.

Fahren? "Fahren" ist ein gutes Stichwort! Das Äquivalent zum "Sendung fahren" ist das "Auflegen"; doch: was lege ich auf? Vinyl-Scheiben? Keinesfalls, das habe ich gemacht, als ich das letze Mal aufgelegt habe (Ein kleines Rätsel, für die, die wissen wollen, wann ich das letzte Mal aufgelegt habe ;-) ). Also CDs? Nein, auch nicht! Ich habe nämlich absolut keine Lust, meine Sammlung durchzugehen, auseinanderzureissen und die CDs danach wieder einzusortieren.

Nein, ich komme mit einem Notebook, einer Festplatte und einer Soundkarte; weniger zu schleppen und trotzdem (irgendwann) die komplette Sammung dabei, so dass ich möglichst viele Musikwünsche erfüllen kann.

Ja, es ist mir wichtig, Wünsche zu erfüllen! Allerdings sollten einige Dinge beachtet werden:

Zu allererst natürlich: es muß auf meiner Festplatte vorhanden sein. Ist dies nicht der Fall, ruhig trotzdem beim nächsten Mal fragen, vielleicht habe ich es dann. Ganz wichtig ist auch: es sollte zur Party passen! Es bringt nichts, sich Electro-Titel auf einer Rock-Party zu wünschen - das ist einfach nur dumm! Wer dann auch noch der Meinung ist, mich anschnautzen zu müssen, darf die Party gerne (unter Umständen mithilfe des Türstehers) verlassen.

Bitte nicht mit USB-Sticks ankommen und sagen: "Hier ist Lied XY drauf, kannste das mal spielen?". Nein, denn erstens habe ich keinen Bock mir einen Virus einzufangen, also werde ich Sticks nur von Leuten annehmen, die ich persönlich kenne. Zweitens ist es während einer Party unmöglich die Qualität des/der Files zu prüfen und ich werde nichts spielen, das klingt, als wäre es aus dem hintersten Winkels des Internets gesaugt worden.

Und wenn im Laufe des Abends der gewünschte Titeln nicht gelaufen ist: nicht persönlich nehmen; es ist nun mal unmöglich, alle Wünsche zu spielen, dafür reicht die längste Party nicht!

Ansonsten ist ein DJ auch nichts anderes als ein Dienstleister, der dafür da ist, dass die Leute im Club und auf der Tanzfläche ihren Spass haben!

 

In diesem Sinne: "Music Forever" says The Soundcrasher

Nach Oben

 

ThanksForTheNoise.comImpressumtonbremse.com